Über Soldaten, Krieger und den Feind

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„Und wenn es ihnen gelingt, trotz der Gräuel, die sie im Krieg erleben, und trotz der Tötungen, die sie im Ernstfall selbst zu verantworten haben, sich vom Sog der Gewalt nicht erfassen zu lassen, sondern im Herzen jene Zivilität zu wahren, die zu verteidigen sie aufgebrochen sind, dann dürfen wir sie getrost als das bezeichnen, was sie sind: Helden.“

Der Artikel ist einer von vielen der letzten Zeit und ein Plädoyer für den Beruf als Berufung des Soldaten. Rückenwind aus der Presse – so wie jede Zeitung in den letzten vier Wochen einen „Support Our Troops“ Artikel rausgebracht hat.

Die Autorin schreibt aber nur eine Teilwahrheit und ist in manchen Punkten imho etwas „blauäugig“-oberflächlich und vermeidet es die ungeschönte Wahrheit zu benennen.

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Tactical Tip: Beobachten

„Der Beobachter muss den Beobachtungsbereich unablässig und lückenlos mit seinen Augen absuchen, dabei auf jede Veränderung achten und möglichst auch deren Ursache ergründen. Dabei ist es zweckmäßig, den Beobachtungsbereich systematisch vom Vordergrund zum Hintergrund jeweils von der linken zur rechten Grenze abzusuchen.“ (ZDv 3/11; Allg. Gefechtsdienst aller Truppen)

Bei einem Beobachtungshalt mal wieder angestrengt in die Gegend geschaut, aber vor lauter Routine die wirklichen Eigenheiten des Geländes übersehen….Lesson Learnd!

In unserem Kulturkreis liest man von links oben nach rechts unten. Entsprechend verhält sich auch unser Beobachtungsmuster. Es wird zur Gewohnheit, Gewohnheit zur Routine und Routine ist beim Beobachten fehl am Platz. Deshalb ein kleiner Tipp, der eigentlich selbstverständlich ist, dennoch immer wieder mal ins Gedächtnis gerufen werden sollte:

Blick aufbrechen, Beobachtungsroutine durchbrechen und das Beobachtungsmuster ändern.

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Moral, Ethik und necessary evil – Teil 2 – “Black & White”

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Teil 2 zum Thema “Mindset” – Moral, Ethik, Notwendiges Übel (necessary evil).

Es handelt sich hierbei um eine Sicht der Dinge – Diskussionen, Kritik und Fragen sind somit gerne gesehen.

In Teil 1 haben wir feststellen müssen, dass ALLES relativ ist; wir Menschen dazu „verflucht“ sind nichts absolut sehen zu können und somit niemals in der Lage sein werden 100% gerecht zu sein – wobei das wiederum auch nur eine Ausrede ist, um sich selbst zu schützen. Aus der Tatsache, dass alles relativ ist, leitet sich somit ab, dass sämtliche Definitionen von Dingen (die nicht vom Menschen erschaffen wurden) hinfällig sind. Eine Definition lebt von einem klaren absoluten Standpunkt. Würden wir nach dieser Devise leben und Entscheidungen treffen – wir würden uns wahrscheinlich selbst verlieren, verrückt werden oder niemals Entscheidungen treffen – urteilen.

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„Vier Tage im November“ – Buchrezension

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„Das Problem der meisten Menschen ist, dass sie in ihrer rosaroten Plüschwelt leben. Alles Negative um sich herum blenden sie aus, solange es nicht den eigenen Vorgarten betrifft. Aber wenn dann mal was Schlimmes passiert, sind sie damit überfordert. Und das zeigt mir, dass es vielen Menschen zu Hause zu gut geht. Weil sie den Überfluss und die Sicherheit nicht zu schätzen wissen.[…]“

Das Buch „Vier Tage im November von Johannes Clair scheint auf den ersten Blick nichts anderes als ein weiterer Einsatzbericht zu sein. Man könnte meinen mal wieder will jemand seine Eindrücke loswerden, vielleicht etwas Geld dabei verdienen und seine Person und seine Geschichte erzählen. Nett.

Dem ist nicht so! Die Wahrheit ist manchmal hässlich, unangenehm, erdrückend – aber lohnenswert. Das Buch erdrückt einen – es ist jede Zeile wert sich erdrücken zu lassen.

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Teamarbeit – Mindset

TEAM – Toll ein anderer machts ….. Oft belächelt, leider wahr.

Wenn ein Einzelner 100kg hebt, sollte man meinen, dass zwei gemeinsam 200kg heben. Leider nein.

Bild: Team X-TREME „Tough Mudder“ – unbedingt anschauen!

Dieser Artikel soll versuchen das Individual-Team-Mindset etwas beleuchten, über Fehler aufklären und vorallem Lösungen liefern, um das operieren in welcher Teamgröße auch immer effektiv, effizient und nachhaltiger zu gestalten.

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Linktipps: „anywherefit“ und „tactical response“

Der Webblog „anywherefit“ wird von Blair Morrison betrieben, einem ambitionierten und erfolgreichen Crossfit´ler. Blair hat viele Workouts der etwas anderen Art  – deshalb auch „anywehrefit“. Besonders lesenswert ist definitiv seine Artikel „Fitness is….“. Hier ein tolles Beispiel: „Fitness is…..doubt“

Außerdem die Webseite von „Tactical Response“ unter der Leitung von James Yaeger. Das Forum bietet viele interessante Diskussionen.Besonders ans Herz legen kann man auch James Yaeger´s Youtube Channel. Hier gibt es viele Tipps, Tricks und Meinungen zu Diskussionen und Trends.

Die Links findet ihr natürlich auch in der Blogroll (rechts am Rand). Besten Dank an James und Blair für die Genehmigung!

Überqueren von Gewässern 2 – „Zeltbahnenpaket“

Früher oder später liegt auf einer Marschstrecke vielleicht ein Gewässer (Fluss, See) welches aus taktischen Gründen nicht umgangen werden kann.

Also rein ins Nass und rüber.

Damit der Rucksackinhalt trocken bleibt, baut man sich für die Überquerung idealerweise ein sogenanntes Zeltbahnenpaket (Weil der Rucksack ürsprünglich in eine Zeltbahn eingewickelt wurde). Hier also eine grobe Anleitung, um den Rucksack schwimmen zu lassen.

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