Cummerbund Pouch – do it yourself

Die Idee eines Cummerbund Pouches kam nachdem das Funkgerät möglichst in Griffweite zur Frequenzeinstellung sein musste, es aber keinen unnötigen Platz wegnehmen sollte und außerdem nicht den Zugriff auf Magazine, Kampfmittel etc. versperren sollte. Leider waren die Deutschen Firmen nicht ganz so innovativ, wie deren Amerikanischen Kollegen und haben KEINE integrierte Funkgerätetasche im Cummerbund eingebaut.

Die Lösung habe ich bei Crye Precision gefunden:  JPC™ MBITR Radio Pouch Set

27 US-Dollar sind ein fairer Preis – leider gibt es in Deutschland immer noch das Problem der (schnellen) Beschaffung.

Letztendlich musste also eine do-it-yourself Lösung her.

Ursprünglich habe ich ein Shingle genutzt, welches in der einen Reihe Molle durch einen einzigen Malice Clip eingeschlauf war. Klarer Nachteil: Druckstellen durch Anatomie des Pouches (Harte Kanten), unnötig viel Gewicht, SEM 52 inkompatibel.

G36-Shingle der Firma Lindnerhof Taktik

Mit dem Cummerbund Pouch lässt sich das Problem sehr einfach und schnell umgehen. Die Druckstellen verschwinden nahezu vollständig – man kann den Pouch nach belieben ankletten, so dass es nirgends drückt. Außerdem kann der Pouch in der Größe beliebig gestaltet werden, so dass auch ein SEM 52 Platz findet.

Das Nähen des Cummerbund Pouches ist wirklich simpel. Auf den Bildern ist der erste „Prototyp“ zu sehen.

Der Cummerbund-Pouch nimmt Ersatzbatterien für das Funkgerät plus Funkgerät auf. Außerdem habe ich ihn an ein G36 Magazin angepasst. Dieses kann z.B. Upside-Down auf der Weakside getragen werden. Ein Rückstecken ist nicht möglich, dafür nimmt der Pouch praktisch keinen Platz weg und wiegt nur 30g (Ein leeres Shingle nimmt das dreifache an Platz weg und wiegt das doppelte).

Der Gummizug sichert die Batterien und das Funkgerät vor Verlust und kann bei Nicht-Bedarf nach oben weggezogen werden.

Fazit:

Der Pouch liegt letztendlich wie ein Innerer Cummerbund unter dem eigentlichen Cummerbund. Man hat so schnell 30 Schuss mehr verfügbar bzw. auf der Weakside, wo eigentlich Zubehörtasche und Nebel/Granaten/etc. angebracht sind, ein weiteres Magazin. Die Upside-Down Variante eignet sich hervorragend für knifflige Körperhaltungen. Die Funkgerätebedienung ist ohne Probleme möglich. Einzig zum Batteriewechsel muss der Cummerbund geöffnet werden, um das Funkgerät und Batterien herauszunehmen. Ein Reißverschlussfach in der unteren Hälfte würde sich anbieten…aber man muss ja nicht alles perfektionieren.

Ich weiße darauf hin, dass der Pouch von Crye entwickelt und vertrieben wird. Die Nachbauten sind lediglich für die Eigengebrauch/Privat.

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