stay hydrated mit Platypus Trinkflaschen

Hydrate or die – Werbeslogan von Camelbak.

Einladend – besonders, wenn man Erfrischung braucht und es einen durstet. Aber: Salzwasser niemals trinken!

Sicher passend, denn der Menschliche Körper besteht nicht nur hauptsächlich aus Wasser, sondern benötigt dies neben Sauerstoff auch am dringensten.

Wassertransport, Wasserversorgung im Einsatz, Wasseraufbereitung und Wassergewinnung sind große Themen – auf die ich hier aber nicht eingehen will (vielleicht ein ander Mal)

In erster Linie geht es um die Basics und eben Platypus Flaschen.

Trinken

Egal wann und wo. Man(n) muss sich nicht erst in trockene und wüstenartige Gegenden begeben, um an Dehydration zu sterben. Am bittersten dürfte das Verdursten an Bord eines Schiffes im Meer sein.

Der Mensch benötigt unter Normalbedingungen ca. 2-4 Liter Wasser pro Tag. Wirklicher Durst ist wohl den wenigsten Menschen in Mitteleuropa wirklich bekannt. Alles weitere gibts hier nachzulesen: Wikipedia-Artikel Durst

Kamelknochen – Wer hier kein Wasser mehr hat, hat ein ernsthaftes Problem

Wir müssen regelmäßig trinken, um den Wasserhaushalt im Körper aufrecht zu erhalten. Durch Nahrung nehmen wir außerdem ebenfalls Wasser auf. Wenn wir uns jetzt anstrengen und zusätzlich noch widrigen Bedingungen ausgesetzt sind (direkte Sonneneinstrahlung, hohe Temperaturen) verliert der Körper sehr schnell durch Schweiß (natürliches Kühlsystem des Körpers) und der damit einhergehenden Verdunstung Wasser.

In unseren Breiten verdursten wir nicht wirklich, weil es genügend Wasserquellen gibt. Dennoch schadet Dehydration unserem Körper in Verbindung mit großer Anstrengung. So kann es zu Hitzeschäden kommen. Dies passiert meist, wenn wir z.B. mit kompletter Ausrüstung eine größere Anstrengung unter direkter Sonneneinstrahlung unternehmen und vergessen ausreichend und regelmäßig zu trinken. Erste Symptome sind meist Kopfschmerzen, Schwindel, plötzliche Erschöpfung und Orientierungslosigkeit.

Aufklärung/Patrouille/Operationen in bergigem Wüstenterrain raubt Kräfte und vorallem Wasser

Weitere Infos  zu Hitzeschäden [Wikipedia-Artikel]

Deshalb ist das A und O regelmäßiges Trinken und hydriert zu bleiben („stay hydrated“) – in Wasserarmen Regionen sollte man besonders salzige Reisespeisen meiden, da diese dem Körper Wasser entziehen. Elektrolyt Getränke bieten sich ebenfalls an (das Amerikanische MRE hat standardmäßig eines dabei) – normales Trinkwasser enthält aber meist alle vom Körper benötigten Mineralien.

Wie viel man auf einmal trinkt bleibt jedem selbst überlassen. Ich rate dazu regelmäßig kleinere Schlucke zu nehmen und mit dem Wasser zu haushalten. Hierfür bietet sich natürlich eine Trinkblase mit Trinkschlauch ideal an. Legt man eine Pause ein sollte man sich keinen „Wasserbauch“ antrinken. Wenn man länger rastet (oder z.B. Übernachtet) und eine Wasserquelle/Versorgungsfahrzeug zur Verfügung hat, kann man ruhig reinschütten. Überflüssiges Wasser läuft ja bekanntermaßen nicht unkontrolliert aus und ist auch nicht schädlich.

Man sollte zuerst Wasser von der 4rd Linie (FOB, CP, Fahrzeug) dann der 3rd Linie (Rucksack) und erst im Notfall die Wasserreserven der 2nd und 1st Linie anreißen.

Warum trinken die Beduinen heißen Tee und nicht eine eiskalte Cola? Weil sie nicht so blauäugig wie wir Europäer sind. Kühle Getränke sind nur psychologisch Sinnvoll (klar – eine eiskalte Cola bei 45 Grad im Schatten – es gibt kaum was schöneres!) Aber ansonsten kühlen die kalten Getränke nur unsere Körperbetriebstemperatur herunter und müssen im Magen erst wieder auf Betriebstemperatur (37 Grad) erwärmt werden. Das kostet Energie und bringt uns ins Schwitzen. Ein Teufelskreis – ganz abgesehen davon, dass Cola unseren Blutzuckerspiegel anhebt und uns letztendlich wieder Wasser entzieht. Ideale Getränke sind also Tee (nichts anderes als Warmes Wasser mit Aroma) oder eine Schorle (wenig Saft, viel Wasser).

Coca Cola – nahezu überall auf der Welt zu finden

Der heiße Tee (man muss sich die Zunge verbrennen, wenn er serviert wird, dann ist er genau richtig) hat diesen Negativen effekt nicht. Umso öfter man heiße Getränke trinkt oder in der Hitze arbeitet (Kopfbedeckung!!), umso mehr gewöhnt sich der Körper an die Wärme und umso leistungsfähiger werden wir auch bei humaneren Temperaturen. Gewohnheitssache. Das Joggen in der Mittagshitze ist unter entsprechenden Vorkehrungen (Trinken und Sonnenschutz) also NICHT so totbringend, wie es gerne suggeriert wird.

Zur Gastfreundschaft gehört auch immer ein Schwarzer Tee (oder Mokka) – brühend heiß, sehr schwarz, mit viel viel Zucker trinken. Immer dabei: Platypus 1L Trinkflasche

Platypus Trinkflaschen

Die Platypus Trinkflaschen erfreuen sich neben der Nalgene Trinkflasche großer Beliebtheit. Zu Recht!


1 Liter Wasserflasche

Die falschen sind ungewöhnlich robust, haben in leerem Zustand ein Minimum an Staumaß und Gewicht (was ein klarer Vorteil gegenüber herkömmlichen Feldflaschen ist) und sind sehr vielseitig einsetzbar.

2+ Liter Wasserflasche zusammengerollt

So eigenen sich Platypus Flaschen auch zum Kühlen von Hautreizungen, Hämatomen oder Schwellungen (einfach kaltes Wasser einfüllen). An jede Flasche kann ein passender Trinkschlauch befestigt werden, Sportventile oder ein Drehverschluss. Das störende Hin- und Herschwappen des Wassers in einer halbvollen/halbleeren Feldflasche entgeht man, in dem man einfach die Luft aus der Flasche saugt – Silence!

Diverse Zusatzprodukte ermöglichen zum Beispiel den Anbau eines Wasserfilters. Die Flaschen sind vollkommen Geschmacksneutral.

Platypusflaschen gibt es in verschiedenen Maßen. Zum Beispiel als 1 Liter, 2 Liter und 3 Liter Flasche/Trinkblase.

3 Liter Wasserblase – 2+ Liter Wasserflasche – 1 Liter Flasche

Zu dem sind sie relativ Preisgünstig.

Platypus Trinkflaschen bei Sierra313.de

Platypus Trinkflaschen bei Bergfreunde.de

Die Flaschen (besser ja Blasen) bestehen aus hochwertigem PE-Kunststoff. Die Blasen sollten trotzdem vor scharfen und spitzkantigen Gegenständen ferngehalten werden. Man kann sich ohne weiteres auf die Blasen setzen (sie sollten aber gut zugeschraubt sein). Ebenso kann man die Blasen eingefrieren oder im heißen Wüstensand vergraben – keine Schäden.

1 Liter Flasche – leer

Achtung! Chinesische/Asiatische Nachbauprodukte sind zwar günstiger und vielleicht genauso robust, wie das Original – sie enthalten aber wahrscheinlich gefährliche Weichmacher, die sich mit der Zeit aus dem Kunststoff lösen und dann im Trinkwasser herumschwappen. Das kann impotent machen und Krebs auslösen.

Es sei noch angemerkt, dass die Platypusflaschen als Einmalgegenstand angesehen werden können. So manches Hotelpersonal im Arabischen Raum hat die Dinger schon in den Müll geworfen – Plastikbeutel eben…

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1 Gedanke zu “stay hydrated mit Platypus Trinkflaschen

  1. Sehr guter Artikel!

    Ähnliche „Sackflaschen“ gibt es auch von Source. Eben so eine befindet sich in meinem Besitz und sie ist wirklich toll, kann ich jedem nur empfehlen!

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