Tactical Tip: Beobachten

„Der Beobachter muss den Beobachtungsbereich unablässig und lückenlos mit seinen Augen absuchen, dabei auf jede Veränderung achten und möglichst auch deren Ursache ergründen. Dabei ist es zweckmäßig, den Beobachtungsbereich systematisch vom Vordergrund zum Hintergrund jeweils von der linken zur rechten Grenze abzusuchen.“ (ZDv 3/11; Allg. Gefechtsdienst aller Truppen)

Bei einem Beobachtungshalt mal wieder angestrengt in die Gegend geschaut, aber vor lauter Routine die wirklichen Eigenheiten des Geländes übersehen….Lesson Learnd!

In unserem Kulturkreis liest man von links oben nach rechts unten. Entsprechend verhält sich auch unser Beobachtungsmuster. Es wird zur Gewohnheit, Gewohnheit zur Routine und Routine ist beim Beobachten fehl am Platz. Deshalb ein kleiner Tipp, der eigentlich selbstverständlich ist, dennoch immer wieder mal ins Gedächtnis gerufen werden sollte:

Blick aufbrechen, Beobachtungsroutine durchbrechen und das Beobachtungsmuster ändern.

Anstatt Z-Förmig von links nach rechts zu beobachten…

1Routiniertes Z-Förmiges Beobachten

…einfach von rechts nach links in „Blöcken“ im S-Form beobachten.

2„Aufgebrochener“ Blick – Rechts oben nach Links unten in einer S-Förmigen Schleife

Ein weiterer kleiner Tipp, der auch in der ZDv 3/11 zu finden ist: Umkreisen

BW Umkreisen

„The closer you look, the less you see“

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